Chancen und Resignationen

„… aber bevor Sie über einen Einsatz von Facebook oder auch Twitter nachdenken, überlegen Sie, ob Sie Ihre Website nicht ein bisschen in Richtung Social Media umgestalten. Nutzen Sie Sharing-Funktionen. Ergänzen Sie sie um ein Blog oder übernehmen Sie Elemente aus Blogs. Überdenken Sie das Design. Ist es so, wie Internetseiten, wie Blogs heute aussehen? Wenn Sie neben Ihrer – sagen wir hochoffiziellen Unternehmensseite – ein Blog starten, können Sie es nutzen, um online auf einer anderen Ebene mit Ihren Kunden zu kommunizieren, als Sie dies vielleicht bisher tun. Das bedeutet: persönlicher, also mehr als die Menschen, die Ihr Unternehmen ausmachen, denn als – wenn Sie so wollen – anonymes Unternehmen, das seine schriftlichen Mitteilungen an die Öffentlichkeit ausschließlich über Pressemitteilungen, Geschäftsberichte und fünfmal abgestimmte Texte auf der Startseite der Unternehmens-Website sendet. Beiträge in einem Blog vertragen ein Augenzwinkern, Witz, Selbstironie, Spontaneität und Begeisterung, jenseits von Werbephrasen. Sie müssen Ihr Blog auch nicht täglich mit neuen Inhalten füllen. Sascha Lobo zum Beispiel schreibt alle paar Wochen einmal einen neuen Beitrag in sein Blog. Wichtig ist, dass Sie ehrlich und – entschuldigen Sie die Phrase  – auf Augenhöhe mit Ihrer Zielgruppe interagieren. Mit den Social Media – und jetzt komme ich doch noch einmal kurz auf Facebook und Twitter – bietet sich ein völlig neuer Zugang, eine tatsächlich neue Form der Kommunikation. Sie müssen nicht der beste Freund Ihrer Fans und Follower werden, aber Sie erscheinen in Ihren Timelines zusammen mit ihren Freunden und Bekannten und Sie erscheinen nicht als Werbeblock, nicht als Advertorial, sondern als Bekannter, der kurz berichtet, was es bei ihm Neues gibt. Ich kann Ihnen nur raten, sich mit dem Thema auseinander zu setzen und zu prüfen, inwiefern Sie Social Media künftig in Ihrer Kommunikation nutzen wollen und können. Okay, bis hierhin. Vielen Dank. Haben Sie Fragen?“… „Wer ist Sascha Lobo?“