Zufrieden?

„Sie haben trotz mehrmaliger Aufforderungen per E-Mail noch nicht an unserer Kundenzufriedenheitsumfrage teilgenommen. Wir wollen wirklich wissen, ob Sie mit uns als Unternehmen zufrieden sind. Würden Sie also jetzt bitte endlich unseren Fragebogen ausfüllen? Es kostet sie keine 45 Minuten! Da wir uns als Service orientiertes Dienstleistungsunternehmen verstehen und wir ausschließen möchten, dass Sie diese Information nicht erhalten, nur weil vielleicht etwas mit Ihrem E-Mail-Programm nicht stimmt, rufen wir sie hierzu in den nächsten Tagen noch einmal an. Sollten wir dort – das haben wir nämlich auch schon erlebt – immer nur Ihren Anrufbeantworter erreichen, kommen wir die Tage gerne einfach mal auf 1-2 Tässchen Kaffee bei Ihnen vorbei. Kuchen wäre schön. Mit sehr freundlichen Grüßen …“


Warum man zur re:publica muss

Natürlich habe ich auch in diesem Jahr wieder sämtliche Vorträge, Podiumsdiskussionen und Produktdemonstrationen aller Sessions aller Stages der re:publica verfolgt. Selbst wenn diese parallel liefen.

Und dennoch! Und dennoch habe ich Zeit finden können, abknapsen möchte ich sagen, den ein oder anderen halben Tag einfach im Hof der Station, also des Veranstaltungsgeländes, zu sitzen, Leute zu gucken und entscheidend: mit Leuten, denen ich folge – im Fachjargon, Sie werden es wissen: Timeliner – und jetzt sollten Sie den Satz vielleicht wie ich noch einmal von vorne lesen, denn er nimmt üble Schachtelwege, die es im Auge zu behalten gilt, kennenzulernen und mit Ihnen zu trinken, was streng genommen, dasselbe ist. Und das ist wunderbar! Auch Umarmungen gab es mit vielen schönen Frauen und mit @Silvestah. Mehrfach. Also mit @Silvestah, was gar nicht so einfach ist und man muss lange Arme haben oder Chuck Norris sein, was aber wohl niemand ernstlich will.

Ich möchte aber bewusst darauf verzichten, zu sehr ins Detail zu gehen, da ich das meiste aufgrund des Alkohols vergessen habe und der @trotzendorff eigentlich schon genau denselben Text geschrieben hat, aber – und das ist der eigentliche Sinn dieses Textes – Sie müssen nächstes Jahr alle kommen. Und selbst wenn Sie kein Geld für den Kongress ausgeben können oder wollen: Kommen Sie trotzdem, denn der Zugang zum Hof der Station ist frei. Und da kann man essen und trinken und sitzen und Twitterer treffen. Den ganzen Tag und die halbe Nacht. Auch und vor allem mich. Also, wenn ich Sie treffen will. Sie Arsch.